Liebe Wallfahrerinnen, liebe Wallfahrer,
im Rahmen des Katholikentags durfte sich die Bruderschaft an einem Buchprojekt zum Motto „Hab Mut, steh auf!“ beteiligen. Der Untertitel des Buches lautet: „Ermutigungen, das Leben in die Hand zu nehmen.“ Damit ist die Absicht, die unser Bischof Franz Jung als Herausgeber verfolgte, getroffen. Wir dürfen unseren Weg zum Kreuzberg als eine solche Ermutigung verstehen. Mit den letzten Sätzen unseres Beitrags, möchte ich Ihnen und Euch eine gesegnete und gesunde Wallfahrt wünschen:
„Seit 1647 gehen Menschen mit dem Kreuz – mit ihrem je eigenen Kreuz – den langen Weg in die Rhön. Sie folgen einem Zeichen der Hoffnung und der Erlösung. Sie setzen sich ihren Grenzen aus. Sie finden Trost in der Erfahrung, dass Andere ihnen beistehen, indem sie ihnen zurufen: „Hab´ Mut!“
Seit Jahrhunderten kehren sie auf dem gleichen Weg zurück in den Alltag ihres Lebens. Auch dieser Weg ist anstrengend. Aber sie sind gestärkt durch das, was sie – jeder auf seine Weise und doch gemeinsam – erfahren haben. Mit dem „Steh auf!“ geht der Weg los. In Christi Namen.
So wie in der Erzählung vom blinden Bartimäus und dem daraus abgeleiteten Motto des Katholikentages, so ist das „Hab´ Mut, steh auf!“, das zur Kreuzbergwallfahrt ruft, kein Motivationsschrei eines Laufevents. Es ist der Ruf, sich zu Christus und mit Christus auf den Weg des Lebens zu machen.“
Präses Andreas Kneitz
