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Instandhaltungsarbeiten am Dach des Bildstocks in der Wildfuhr

Die Bedachung des Bildstock in der Wildfuhr wurde zuletzt im Jahr 2012 als Projektarbeit einer Klasse von Zimmerer-Lehrlingen erneuert. Maßgeblich daran beteiligt war der damalige Fachlehrer Elmar Brehm. Wie bei der Kreuzbergwallfahrt 2026 estgestellt wurde, wiesen die Schindeln der Bedachung zwischenzeitlich einen starken Moosbefall auf. Weil dadurch von Nässe-Rückstau auf den Schindeln auszugehen war, entschlossen sich Mitglieder des Vorstands der Bruderschaft zum Erhalt der Dacheindeckung aktiv zu werden.

Bei einem eintägigen Arbeitseinsatz legten Harald Rüger, Bildstockbeauftragter der Bruderschaft, Wallfahrtssekretär Hubert Hornung und Herbert Ehehalt, Chronist der Bruderschaft, Hand an zur Reinigung der Dach-Schindeln durch Beseitigung des Moosbefalls. Bereitwillige fachkundige und tatkräftige Unterstützung erfuhren die drei aktiven Vorstandsmitglieder durch den mittlerweile pensionierten Fachlehrer Elmar Brehm aus Burkardroth. Der Holzfachmann stellte neben seiner Arbeitskraft insbesondere auch das zur Erleichterung der Reinigungsarbeiten in luftiger Höhe notwendige Gerüst zur Verfügung.

Bei der Ausführung der Reinigungsarbeiten kam man überein, den gereinigten Dachschindeln die Möglichkeit zum natürlichen abtrocknen zu geben. Die geplanten Konservierungsarbeiten wurden deshalb zunächst verschoben. Sie sollen bei einem weiteren Arbeitseinsatz des Bildstock-Teams erst im kommen Frühjahr zur Ausführung kommen.

Der Bildstock in der Wildfuhr am Rande des Klauswaldes ist im offiziellen Kartenviewer des Freistaates Bayern, dem BayernAtlas, als ein denkmalgeschütztes Flurdenkmal mit der Bezeichnung "Weißer Bildstock" aufgeführt. Der Standort des Bildstock wird der Gemarkung Bad Kissingen im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen zugewiesen. Der Bildstock in der Wildfuhr ist aus Sandstein gefertigt. Laut Inschrift stammt der Bildstock aus dem Jahr 1705 und zeigt einen Relief-Aufsatz mit Darstellungen des gegeißelten Christus sowie der Heiligen Familie auf einer Rundsäule.

Über die Organisation und Durchführung der Würzburger Kreuzbergwallfahrt hinaus ist die Bruderschaft zum Heiligen Kreuz Würzburg über das gesamte Jahr umfassend anderweitig aktiv. Das Engagement des Vorstands und der Mitglieder gilt unter anderen der Unterstützung der örtlichen Pfarrgemeinden und dem Erhalt der Wegkreuze und Bildstöcke im Verlauf des Wallfahrtsweges.

Als solchen kommt dem Bildstock in der Wildfuhr für die Würzburger Kreuzbergwallfahrt eine besondere Bedeutung zu. Von der Würzburger Kreuzbergwallfahrt wird der Bildstock sowohl bei der 7. Begegnung am zweiten Wallfahrtstag, sowie am vierten Wallfahrtstag beim 3. Impuls als Station tangiert.

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